Frau steht lächelnd draußen im Grünen vor einer hellen Wand und blickt über die linke Schulter zur Kamera, ihre linke Hand hält sie entspannt in der Hosentasche.

Ich bin Mama von zwei Kindern. Beide Geburten waren Geburtshausgeburten, intensiv und nicht leicht, und gleichzeitig Erfahrungen, die mich tief geprägt haben. Ich wurde dabei gehalten, gesehen und gehört. Genau das hat mir noch einmal gezeigt, wie viel eine sichere, wertschätzende Begleitung ausmacht.

Im Alltag koche ich gerne, habe ein Faible für schöne Dinge, Mode und DIY-Projekte. Und ich brauche echte Begegnungen, gute Gespräche und Menschen, bei denen ich ich selbst sein kann.

Wer ich bin, jenseits von Beruf und Qualifikation

Frau sitzt im Garten auf der oberen Kante einer Bank und blickt seitlich lächelnd nach oben.

Vom Kreißsaal zur traumasensiblen Begleitung

Mehr als zehn Jahre habe ich als Hebamme im Kreißsaal eines großen Perinatalzentrums gearbeitet. Ich war nah dran an den stärksten und verletzlichsten Momenten im Leben vieler Frauen.

Ich habe gesehen, wie unterschiedlich und tiefgreifend Geburten verlaufen können. Wie viel Kraft in Frauen steckt, aber auch, wie verletzlich man sich in dieser besonderen Lebensphase fühlen kann.

Ich kenne das System von innen: die Abläufe, die Bedingungen, die Zeitknappheit, den Druck. Und ich weiß, wie oft genau dort, wo eigentlich Schutz, Vertrauen und Geborgenheit entstehen sollten, genau das Gegenteil passiert.

Nach vielen Jahren im Klinikalltag entschied ich mich, mit über 30 Jahren Psychologie an der LMU München zu studieren. Dabei wuchs die Idee, die Hebammerei und die Psychologie miteinander zu verbinden.

Statt direkt zurück ins System zu gehen, sammelte ich Erfahrung in der stationären Jugendhilfe, vor allem im Umgang mit traumatisierten Jugendlichen, und absolvierte die Weiterbildung zur Traumafachberaterin.

Mit der Geburt meiner Tochter begann ein weiterer Wendepunkt. Ich sah meine frühere Arbeit als Hebamme noch einmal mit anderen Augen. Ich fragte und hinterfragte, ging in die Selbstreflexion. Das war nicht immer leicht, aber es hat meine Arbeit heute grundlegend geprägt.

Schwarz-weiß Foto von einer schwangeren Frau mit langen schwarzen Haaren.

Mein Warum und wie be heard studio entstanden ist

Ich wollte einen Raum schaffen, in dem alles gesagt und gefragt werden darf. Geburtserfahrungen, die schwer waren. Erlebnisse, die unverständlich geblieben sind. Fragen, die niemand beantwortet hat. Gefühle, die keinen Platz gefunden haben.

Und gleichzeitig einen Raum für Schwangere, die nicht einfach einen weiteren Kurs wollen, sondern jemanden, der ihnen ehrlich sagt, was auf sie zukommt, und sie mit allen Unsicherheiten ernst nimmt. Der sie darauf vorbereitet, auch mit dem Unerwarteten umgehen zu können.

be heard studio ist aus dem Wunsch entstanden, genau diese Lücke zu füllen. Zwischen dem, was das System leisten kann, und dem, was Frauen wirklich brauchen.

Es fühlt sich richtig an. Und ich bin froh, dass ich diesen Schritt gegangen bin.

Mein beruflicher Weg

Ausbildung

  • Abitur 2005

  • Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin in Viersen von 2005-2008

  • Ausbildung zur Hebamme in Erlangen von 2008-2010

  • Psychologiestudium (B.Sc.) von 2017-2020 an der LMU München

  • Weiterbildung zur Traumafachberaterin von 2020-2022

Berufserfahrung

  • Hebamme in der München Klinik von 2011-2021

  • Stationäre Jugendhilfe (Diakonie) von 2021-2022

  • seit 2024 be heard studio – Begleitung bei belastenden Erfahrungen rund um die Geburt

Und jetzt freue ich mich, dich kennenzulernen.