FAQ
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Viele Frauen fragen sich, ob das, was sie nach der Geburt empfinden, normal ist oder auf eine belastende Geburtserfahrung hinweist. Typische Anzeichen können anhaltende Traurigkeit, Schuld- oder Schamgefühle, Wut, innere Leere oder das Gefühl sein, versagt zu haben. Auch körperliche Reaktionen wie dauerhafte Anspannung, Schreckhaftigkeit, Albträume, Schlafprobleme, Flashbacks oder das Vermeiden bestimmter Situationen, zum Beispiel Krankenhäuser oder Gespräche über die Geburt, können auftreten.
Ein Geburtstrauma muss nicht die Folge eines Notfalls oder eines interventionsreichen Geburtsverlaufs sein. Entscheidend ist, wie sich die Geburt für dich angefühlt hat. Wenn du merkst, dass dich das Erlebte belastet, dein Alltag dadurch beeinflusst wird oder du das Gefühl hast, dass es sich auf die Beziehung zu deinem Kind auswirkt, kann eine traumasensible Begleitung hilfreich sein.
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Eine belastende oder traumatische Geburt kann lange nachwirken, emotional, körperlich oder in der Beziehung zu dir selbst und deinem Kind. Viele Frauen spüren erst mit Abstand, dass etwas nachklingt, sie unsicher macht oder den Alltag beeinflusst.
Das bewusste Aufarbeiten hilft, Erlebnisse zu ordnen, Emotionen zu verstehen und den roten Faden der eigenen Erfahrung zu erkennen. Viele Frauen berichten, dass sie dadurch mehr Klarheit, Ruhe und Selbstmitgefühl empfinden. Für manche ist es der Beginn einer tieferen Aufarbeitung, für andere ein würdiger Abschluss einer herausfordernden Erfahrung.
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Den einen richtigen Zeitpunkt gibt es nicht.
Manche Frauen melden sich wenige Wochen nach der Geburt, andere rund um den ersten oder zweiten Geburtstag ihres Kindes, wenn etwas in ihnen wieder anklopft oder, weil manchmal auch einfach wieder mehr Zeit da ist. Und oft kommen Frauen dann zu mir, wenn sie erneut schwanger sind und merken, dass frühere Erfahrungen und Gefühle plötzlich wieder präsent werden. Manche suchen erst Jahre später das Gespräch, und auch das ist völlig in Ordnung.
Der passende Moment ist immer dann, wenn du spürst, dass dich etwas bewegt und du bereit bist, hinzuschauen.
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In einem kurzen kostenfreien Gespräch, welches online stattfindet, lernen wir uns kennen und schauen auch, ob die Chemie zwischen uns stimmt. Du hast hier die Möglichkeit, mir kurz zu erzählen, was dich beschäftigt oder welches Anliegen du hast. Ich höre zu und ordne ein, ob und welche Begleitung/ welches Angebot für dich passen könnte und warum.
Wir klären offene organisatorische Fragen, und du bekommst einen ersten Eindruck davon, wie ich arbeite.
Wenn du möchtest, kannst du mir bei der Anfrage schon kurz schreiben, worum es geht, das hilft mir, mich vorzubereiten. Das ist aber kein Muss, wir können auch einfach im Gespräch starten.
Erst nach dem Gespräch entscheidest du dann, ob du mit mir zusammenarbeiten möchtest.
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Das ist ganz individuell und lässt sich zu Beginn nicht pauschal festlegen. Wie viele Termine sinnvoll sind, zeigt sich im Verlauf der Begleitung und hängt auch von dir, deinem Anliegen und deinen Wünschen ab.
Nicht jedes Anliegen braucht eine längere und umfangreiche Begleitung. Manchmal reicht ein einzelnes, klares Gespräch, zum Beispiel im Geburtsnachgespräch oder bei Deine Fragen. Meine Antworten. Auch das ist kein starres Format, falls sich im Gespräch zeigt, dass mehr Raum gebraucht wird, schauen wir gemeinsam, was sinnvoll ist.
Oft erzählen mir aber Frauen, dass sie schon nach den ersten ein bis drei Terminen einer längeren Begleitung eine deutlich spürbare Veränderung merken, mehr Klarheit, Ruhe oder Entlastung.
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Ja, das ist problemlos möglich. Ich biete alle Gespräche sowohl vor Ort in München als auch online an, je nachdem, was für dich gerade besser passt. Beides kann auch kombiniert oder im Wechsel stattfinden.
Ich bekomme regelmäßig die Frage, ob online überhaupt funktioniert. Ja, es funktioniert. Persönlich vor Ort hat natürlich seinen eigenen Wert, aber Gespräche wie diese entstehen aus Vertrauen und Offenheit, und die lassen sich auch durch einen Bildschirm aufbauen. Viele meiner Klientinnen kommen nicht aus München oder schätzen die Flexibilität, gerade als Mama.
Spezialisierte Begleitung nach belastenden Geburtserfahrungen gibt es leider noch nicht überall. Die Online-Begleitung macht es möglich, dass du dir die Unterstützung holst, die du brauchst, egal wo du gerade bist.
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Ja, absolut. Belastende Erfahrungen entstehen nicht nur während der Geburt, sie können auch in der Schwangerschaft oder im Wochenbett auftreten. Und oft hängen diese Phasen eng zusammen oder bedingen sich gegenseitig.
Deshalb schaue ich in meiner Begleitung immer auf das Ganze, nicht nur auf die Geburt selbst.
Durch meine langjährige Erfahrung als Hebamme können auch weiterführende Themen wie unerfüllter Kinderwunsch oder frühe Verluste Teil unserer Gespräche sein. Und wenn ich merke, dass du zusätzliche Unterstützung brauchst, die über mein Angebot hinausgeht, verweise ich dich gerne an erfahrene Fachpersonen aus meinem Netzwerk weiter.
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Mein Angebot ersetzt keine Psychotherapie oder medizinische Behandlung. Ich arbeite begleitend, beratend und stabilisierend, nicht therapeutisch im heilkundlichen Sinne.
Als Hebamme, Traumafachberaterin und mit einem Bachelor of Science in Psychologie verbinde ich medizinisches und psychologisches Wissen mit langjähriger Erfahrung. Mein Ziel ist, dich in deiner Selbstwahrnehmung und Selbstregulation zu stärken, Zusammenhänge zu verstehen und Wege zu finden, mit dem Erlebten Frieden zu schließen.
Wenn ich im Verlauf den Eindruck gewinne, dass eine psychotherapeutische oder medizinische Unterstützung sinnvoll wäre, spreche ich das offen mit dir an.
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Nach jedem Gespräch erhältst du eine Rechnung per E-Mail, die du per Überweisung bezahlst. Bei Terminen vor Ort ist auch Barzahlung möglich.
Die Kosten für meine Begleitung können leider nicht über die Krankenkasse abgerechnet werden. Wenn du dich gerade in einer finanziell schwierigen Situation befindest, sprich mich gerne offen darauf an. Wir finden gemeinsam einen Weg.
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Ja. Du musst keine belastende Erfahrung gemacht haben, um zu mir zu kommen.
Wenn du Fragen hast, die im Geburtsvorbereitungskurs nicht beantwortet wurden. Wenn du nicht weißt, was beim Geburtsanmeldegespräch wichtig ist. Wenn du so viel gelesen und gehört hast, dass du nicht mehr weißt, was du davon glauben sollst. Oder wenn du einfach jemanden brauchst, den du wirklich alles fragen kannst, ohne das Gefühl zu haben, zu nerven.
Genau dafür ist mein Angebot Deine Fragen. Meine Antworten da.
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Ein klassischer Geburtsvorbereitungskurs ist wertvoll und ich empfehle ihn ausdrücklich. Aber ich kenne auch die Realität: Hebammen, die Kurse leiten, können zeitlich oftmals gar nicht alle Themen abdecken. Und in der Gruppe traut man sich nicht immer, die Fragen zu stellen, die einen wirklich beschäftigen.
Bei mir geht es ausschließlich um dich und deine Fragen. Kein festes Programm, keine Gruppe. Du bestimmst, worüber wir sprechen.
Ich erkläre dir zum Beispiel, wie es im Kreißsaal wirklich läuft, was bei ungeplanten Situationen passiert, was beim Geburtsanmeldegespräch wichtig ist und wie du selbstbestimmt Entscheidungen triffst, auch wenn es schnell gehen muss. Themen, die im Kurs oft zu kurz kommen, weil die Zeit fehlt oder weil nicht alle Teilnehmerinnen das hören wollen.
Mein Angebot ersetzt auf keinen Fall den Kurs. Es ergänzt ihn.
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Grundsätzlich zu jedem Zeitpunkt. Es gibt kein "zu früh" und kein "zu spät".
Manche Frauen kommen einmal, weil sie eine konkrete Frage haben oder sich auf das Geburtsanmeldegespräch vorbereiten wollen. Andere begleite ich durch die gesamte Schwangerschaft, weil sich Gefühle und Fragen mit jeder Woche verändern können. Eine bevorstehende Untersuchung, ein Befund, ein Gespräch beim Arzt, das mehr Fragen aufgeworfen hat als beantwortet, das alles kann ein Anlass sein, sich zu melden.
Je früher du dich meldest, desto mehr Zeit haben wir. Aber wenn du erst im dritten Trimester merkst, dass du Unterstützung möchtest, ist das genauso willkommen.
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Ja, dein/e Partner/in kann gerne dabei sein. Bei manchen Themen ist es sogar besonders hilfreich, wenn beide dabei sind, zum Beispiel wenn auf beiden Seiten noch Unsicherheiten rund um die Geburt bestehen oder wenn ihr gemeinsam verstehen wollt, was damals passiert ist.
Wichtig: Im Mittelpunkt stehst du. Dein/e Partner/in ist willkommen, aber das Gespräch orientiert sich an deinen Bedürfnissen und deinem Tempo.
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Das kommt vor und ist kein Problem. Manchmal zeigt sich erst im Gespräch, dass ein Thema tiefer geht als zunächst gedacht.
Meine Begleitung kann auch parallel zu einer Psychotherapie stattfinden, das wird von vielen Fachkolleginnen und Fachkollegen sogar ausdrücklich begrüßt. Denn was ich mitbringe, das medizinische und geburtshilfliche Wissen, ergänzt therapeutische Arbeit auf eine Weise, die viele Therapeutinnen und Therapeuten selbst nicht leisten können. Auf Wunsch arbeite ich auch interdisziplinär mit deiner Gynäkologin oder deinem Gynäkologen zusammen. Mir ist eine ganzheitliche, interdisziplinäre Zusammenarbeit wichtig, damit du die bestmögliche Unterstützung bekommst.
Wenn ich den Eindruck gewinne, dass zusätzliche fachliche Unterstützung sinnvoll wäre, spreche ich das offen mit dir an. Ich habe ein gutes Netzwerk aus erfahrenen Fachpersonen und verweise dich gerne weiter.